JoomlaCamp 2019

… und Werbung für ein besonderes Format!

Das Unperfekthaus - unendliche Weiten. Wir befinden uns im (nicht wirklich) fernen Ruhrpott. Dies sind die Abenteuer der immer noch oder immer wieder neuen JoomlaCommunity, die viele Jahre entfernt von der Weltherrschaft entfernt unterwegs ist, um fremden Codes zu entdecken, unbekannte Herangehensweisen und neue Ideen. Die Community dringt dabei in Buffet-Regionen vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

Aber ganz von vorne…

Wie bereits in den letzten Jahren fand das mittlerweile schon traditionelle JoomlaCamp wieder in Essen im Unperfekthaus, kurz UPH, statt. Bereits das Konzept des UPH ist außergewöhnlich… in Kurzform: Zahle einmal Tageseintritt und nutze alle Räume des Hauses. Vom Seminarraum über Proberäume bis hin zum Live-Streaming-Studio! Wie Du möchtest. Entweder selber machen oder zuhören, lernen, genießen.

Selbst ein Hotel in WG-Form oder eine Speakerscorner direkt in der Fußgängerzone gehören dazu. Mehr Infos gibt es auf www.unperfekthaus.de.

Wie Ihr merkt, begeistert mich das Konzept des UPH, genauso wie das des JoomlaCamps, das in Form eines Barcamps stattfindet. BarCamp?

Ein BarCamp oder auch Unkonferenz zeichnet sich dadurch aus, dass es bis zum Beginn des Tages keinen Vortragsplan gibt. Zwar können im Vorfeld online Vorschläge oder Wünsche abgegeben werden, festgelegt wird aber erst gemeinsam beim ersten Zusammentreffen am Morgen wie der Tag aussieht. Hier kann jeder Teilnehmer entweder nach einem Vortrag zu einem bestimmten Thema fragen oder aber auch einen eigenen Vortrag vorstellen. Diese werden notiert und mit Strichliste wird abgestimmt für welche Themen sich die Anwesenden am meisten begeistern. Basierend darauf werden Vortragsplan und Raumgrößen bestimmt. Strichliste? Ja, auch Nerds arbeiten mal analog.

Das also sind die Rahmenbedingungen des #JC2019DE. Ich war nach langer gesundheitlich bedingter Abstinenz endlich mal wieder bei einem Joomla-Event und natürlich bereits zum Preevent am Freitag Abend vor Ort. Wer jetzt glaubt so ein PreEvent wäre eine nerdige Veranstaltung… ich war der einzige Idiot, der seinen Laptop mit hatte. Die anderen hatten nur Getränke am Körper und Essen vor sich stehen… 😉

Nach einem schönen, ungezwungen kommunikativen Abend mit vielen bekannten und (mir) unbekannten Gesichtern ging es dann am Samstagmorgen um 8:30 Uhr mit gemeinsamen Frühstück im UPH los… denn: Im Ticket für 35€ sind beim JoomlaCamp sowohl Essen den ganzen Tag als auch alkoholfreie Getränke enthalten. Das trieb dann auch (fast wache) J!lovers in die Location, die man sonst vor dem Mittagessen kaum sieht. 😎

9:30 Uhr ist dann Auftakt-Meeting, Begrüßung der Meute, die aus geschätzt 100 Teilnehmern besteht. Vom absoluten Newbie bis zum alten Hasen, vom System-Integrator über Datenschutz-Profi zum Developer alles dabei. Hier zeigen sich dann auch deutliche Unterschiede zum normalen Konferenz-Konzept. Während dort versucht wird im Vorfeld irgendwie zu „erahnen“ was den Teilnehmer interessiert und auf dieser „Ahnung“ und den eingereichten Vorträgen ein Programm aufzubauen, kann im BarCamp wirklich jeder seine Wünsche äußern und wird auch fast immer bedient. Denn irgendjemand kann aus dem Stegreif was zum gewünschten Thema erzählen. So hatte dann auch ich einen Vortrag, obwohl ich mir eigentlich vorgenommen hatte dieses Mal nur zuzuhören. Und es hat wieder Spaß gemacht neugierige Menschen mit Informationen zu bedienen, auch wenn ich wirklich nix vorbereitet hatte.

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Durch diese „Ad-Hoc Vorträge“ ergibt sich ein aus meiner Sicht besonderer Vorteil für die Zuhörer. Während bei einer normalen Konferenz der Vortragende viele Stunden in den Ablauf des Vortrages investiert hat und auch versucht diesen linear zu halten (man ist ja gerne Profi), haben hier die Slots fast schon Workshop-Charakter. Direkte Fragen zum Thema sind genauso normal wie spontane Schlenker in andere Themen die in diesem Zusammenhang wichtig erscheinen. Was auf den ersten Blick chaotisch erscheinen mag, schafft Raum für Ideen, Phantasie und überraschende Erkenntnisse. Für mich sind die „Vorträge“ beim Camp persönlicher und näher am Zuhörer. Wie eigentlich das ganze Event!

Da man beim Camp auch die Möglichkeit hat außerhalb der normalen Pausenzeiten was zu essen oder trinken, trifft man immer wieder neue Gesichter. Im „normalen“ Konferenzformat hat man ja lange im Vorfeld bereits festgelegt welche Vorträge man besuchen will, arbeitet diesen Plan akribisch ab (man viel ja nix verpassen) und steht dann in der Pause doch meist mit den Menschen zusammen die man bereits kennt.. shame on me, aber geht Euch sicherlich oft genauso.

Beim Camp-Format nimmt man sich dann vielleicht doch mal ne Auszeit, holt sich noch ein Stück Kuchen und nen Tee/Kaffee und setzt sich irgendwo hin. Entweder im Café/Restaurant-Bereich oder an einem der zahlreichen Arbeitstische. Und da sitzt dann oft ein Joomler, denn man zwar schon mal gesehen, aber noch nie wirklich kennengelernt hat. Dadurch entwickeln sich gute Gespräche mit neuen Blickwinkeln und Ideen, man lernt tolle Projekte und faszinierende Menschen kennen.

Btw: wie schon fast selbstverständlich waren viele Freunde der niederländischen Joomla-Community vor Ort und machen das deutsche JoomlaCamp ein bißchen international.

Diese besonderen Bedingungen machen das Camp zu einem einzigartigen Format und es bereichert mein Jahr immer wieder um eine tolle Erfahrung… nicht nur aus Sicht eines Joomlers.

Deshalb erdreiste ich mich jetzt und lege bereits jetzt jedem Joomler das JoomlaCamp am 08.02.2020 als „Pflichtveranstaltung“ ans Herz. Es lohnt sich aus vielen Blickwinkeln. Tickets gibt es auch bereits… wieder für nur 35€ inklusive Essen, Trinken und viel J!Experience

Jetzt Ticket kaufen unter https://www.joomlacamp.de/

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